Inzwischen nutze ich auch die Morgenstunden des Tages, wo die Stadt noch schläfrig ihre Glieder entfaltet und sich in Position ruckelt um den Tag mit einer klammerhaften Umarmung zu begrüßen und nicht mehr loszulassen. Denn der Smog und die dicke Luft nimmt nicht die Stadt in den Griff, die Stadt nimmt die Welt in den Griff und krallt sich daran fest, macht sie zu ihrem Eigen. Die einzige mögliche Erfrischung ist dann der Regenguss, wie man einen Strahl Wasser auf zwei verbissene Hunde, Menschen, Radikalengruppen lenkt.
Die Zeit nutzen die Menschen unterschiedlich. Die Illusion der Ruhe und Abgeschiedenheit lässt sich aber kaum lange aufrecht erhalten. Am Montag habe ich einen Morgenlauf zum népliget unternommen, also zu dem Volkspark, der ein gutes Stück von mir entfernt liegt. Der Weg führte mich die Köbányai út entlang, eine Straße die parallel zu den Bahnschienen die nach Osten führen. Vorher führte mich der Weg den Friedhof entlang, die Fiumei út, wo ich schon einen Nachtspaziergang nach Party verbracht habe und animalische Angstgrundlagen wieder entdeckt. In der Köbányai befinden sich die Chinesen und Gypsies von denen es im achten Bezirk angeblich soviele gibt. Die gesamte Straße besteht aus Lagerhäusern (auf der einen Seite, das andere ist Fabrikgelände), Autoparkplätzen davor, kaufenden und handelnden Menschen. Billige Kleidung, Nahrungsmittel, Schuhe, chinesische Dekoration, bereits um sieben in der Frühe als umfassende Beschäftigung und wahrscheinlich auch Lebensgrundlage. Ich muss mir hin und wieder ins Gedächtnis rufen dass das Innenstadtparadies, in dem ich die meiste meiner Zeit zubringe, mit Kathedrale vor der Haustür, Donau und Parlament nebenan, eben das ist: Ein abgeschlossener Bereich, in dem nicht jeder etwas zu suchen oder zu finden hat.
Der Volkspark ist sehr hübsch, schöner als das Stadtwäldchen das von Zirkuszelten, Wellnessbädern und am wichtigsten, nervigen Straßen durchzogen ist. Im Park ist es ruhig, sonnig, entspannt, irgendwo findet sich ein Feld der Energieproduktion, aber das stört nicht weiter.
Die Zeit nutzen die Menschen unterschiedlich. Die Illusion der Ruhe und Abgeschiedenheit lässt sich aber kaum lange aufrecht erhalten. Am Montag habe ich einen Morgenlauf zum népliget unternommen, also zu dem Volkspark, der ein gutes Stück von mir entfernt liegt. Der Weg führte mich die Köbányai út entlang, eine Straße die parallel zu den Bahnschienen die nach Osten führen. Vorher führte mich der Weg den Friedhof entlang, die Fiumei út, wo ich schon einen Nachtspaziergang nach Party verbracht habe und animalische Angstgrundlagen wieder entdeckt. In der Köbányai befinden sich die Chinesen und Gypsies von denen es im achten Bezirk angeblich soviele gibt. Die gesamte Straße besteht aus Lagerhäusern (auf der einen Seite, das andere ist Fabrikgelände), Autoparkplätzen davor, kaufenden und handelnden Menschen. Billige Kleidung, Nahrungsmittel, Schuhe, chinesische Dekoration, bereits um sieben in der Frühe als umfassende Beschäftigung und wahrscheinlich auch Lebensgrundlage. Ich muss mir hin und wieder ins Gedächtnis rufen dass das Innenstadtparadies, in dem ich die meiste meiner Zeit zubringe, mit Kathedrale vor der Haustür, Donau und Parlament nebenan, eben das ist: Ein abgeschlossener Bereich, in dem nicht jeder etwas zu suchen oder zu finden hat.
Der Volkspark ist sehr hübsch, schöner als das Stadtwäldchen das von Zirkuszelten, Wellnessbädern und am wichtigsten, nervigen Straßen durchzogen ist. Im Park ist es ruhig, sonnig, entspannt, irgendwo findet sich ein Feld der Energieproduktion, aber das stört nicht weiter.
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