Unsere Reise in den Nationalpark endete also mit einem Tag in Miskolc, nachdem wir ohne Karte fröhlich nach dem Weg gesucht hatten, um 10 vor 10 die Türen der Pizzerien vor die Nase geschlagen bekamen und daher mit Sandwiches und Hamburgern in einer Bar unsere Existenz sicherten. Am Folgetag inspizierten wir noch zwei Attraktionen: Eine alte Burg, die auch auf dem zweihundert Forintschein abgebildet ist.

Auf dieser Burg kletterten wir ein wenig herum und sahen uns echt antike Ritteruniformen und den Weg einiger Heiligen in die Hölle an. Ein wenig Kinderspielplatz zum Abschluss. Von dort migrierten wir zum Höhlenbad (barlangfürdö auf ungarisch), wo wir noch zwei recht kurzweilige Stunden verplantschten. Sehr exotisch war es leider nicht, Chlorwasser in angenehmem Ambiente. Wir fielen also in den Zug nach Budapest, schliefen und tauschten uns über ästhetische Konzepte aus.
Das war vor etwa zwei Wochen, daher ein schneller Überblick über die Zwischenzeit. Kurz im Anschluss war ich auf der StA-Sitzung bei Oberurff, genauer gesagt bei Kassel in der Jugendherberge von Melsungen. Um 7 Uhr morgens waren sie schon recht freundlich und offerierten mir das Teebuffet das mit Exotik nicht geizte aber darüber solide Grundlagen vermissen ließ - wer braucht schon Winterzimt, Vanille-Rhabarber und Cola-Tee (sic!) wenn keine Kräuter, Hagebutte, grüner Tee vorhanden sind? Die Sitzung insgesamt war lang, etwas ineffizient aber dabei sehr entspannt, für einen alternden auscheidenden StA-ler genau das richtige, um noch einmal in aller Länge und Breite das über Jahre akkumulierte Wissen preiszugeben. Wegen Sitzungsüberlängung fiel der Partybesuch in Kassel leider aus, aber das schmerzte mich nicht sonderlich, denn es gab um drei Uhr nachts noch Schokofondü zur Kompensation.
Bei der Gelegenheit erhielt ich auch meine Abschiedsurkunde aus diesem Gremium, dem ich in fünf Jahren fast soviel Aufmerksamkeit gewidmet habe wie meinem Studium, in dem ich sehr viele, sehr schöne Momente hatte und wo ich unglaublich wertvolle Menschen getroffen habe. Es ist schwer zu sagen, wie viel mir das ganze geholfen hat, bedeutet hat, und wo ich ohne wäre. Also: Danke euch allen für die gute Zeit und die ausdrucksvolle Urkunde. Für den Rest der Welt liegt sie hier in Budapest zur Ansicht.
Um den Bogen zu schließen: Gestern bin ich wieder hier in Ungarn eingetrudelt, heute die ersten Kurse besucht und versuche wieder ins Ungarische hineinzukommen, was mir aber eher mäßig gelingt, plane aber immerhin wie ich die verbleibende Zeit sinnvoll nutzen kann und dem dräuenden Alltag ein Schnippchen schlagen. Wer sich gewöhnt hat schon halb verloren!

Auf dieser Burg kletterten wir ein wenig herum und sahen uns echt antike Ritteruniformen und den Weg einiger Heiligen in die Hölle an. Ein wenig Kinderspielplatz zum Abschluss. Von dort migrierten wir zum Höhlenbad (barlangfürdö auf ungarisch), wo wir noch zwei recht kurzweilige Stunden verplantschten. Sehr exotisch war es leider nicht, Chlorwasser in angenehmem Ambiente. Wir fielen also in den Zug nach Budapest, schliefen und tauschten uns über ästhetische Konzepte aus.
Das war vor etwa zwei Wochen, daher ein schneller Überblick über die Zwischenzeit. Kurz im Anschluss war ich auf der StA-Sitzung bei Oberurff, genauer gesagt bei Kassel in der Jugendherberge von Melsungen. Um 7 Uhr morgens waren sie schon recht freundlich und offerierten mir das Teebuffet das mit Exotik nicht geizte aber darüber solide Grundlagen vermissen ließ - wer braucht schon Winterzimt, Vanille-Rhabarber und Cola-Tee (sic!) wenn keine Kräuter, Hagebutte, grüner Tee vorhanden sind? Die Sitzung insgesamt war lang, etwas ineffizient aber dabei sehr entspannt, für einen alternden auscheidenden StA-ler genau das richtige, um noch einmal in aller Länge und Breite das über Jahre akkumulierte Wissen preiszugeben. Wegen Sitzungsüberlängung fiel der Partybesuch in Kassel leider aus, aber das schmerzte mich nicht sonderlich, denn es gab um drei Uhr nachts noch Schokofondü zur Kompensation.
Bei der Gelegenheit erhielt ich auch meine Abschiedsurkunde aus diesem Gremium, dem ich in fünf Jahren fast soviel Aufmerksamkeit gewidmet habe wie meinem Studium, in dem ich sehr viele, sehr schöne Momente hatte und wo ich unglaublich wertvolle Menschen getroffen habe. Es ist schwer zu sagen, wie viel mir das ganze geholfen hat, bedeutet hat, und wo ich ohne wäre. Also: Danke euch allen für die gute Zeit und die ausdrucksvolle Urkunde. Für den Rest der Welt liegt sie hier in Budapest zur Ansicht.
Um den Bogen zu schließen: Gestern bin ich wieder hier in Ungarn eingetrudelt, heute die ersten Kurse besucht und versuche wieder ins Ungarische hineinzukommen, was mir aber eher mäßig gelingt, plane aber immerhin wie ich die verbleibende Zeit sinnvoll nutzen kann und dem dräuenden Alltag ein Schnippchen schlagen. Wer sich gewöhnt hat schon halb verloren!
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